Vom Finden der Liebe und anderen Dingen

Klappentext:
Für Joe ist die Welt mitunter ein Rätsel. Aber zum Glück hatte er ja immer seinen Zwillingsbruder Alvin. Bis Alvin sich Hals über Kopf in Julia verliebt und ihr nach Tennesse folgt. Eines Tages jedoch steht plötzlich Julia bei Joe vor der Tür, Sie bittet ihn verzweifelt um Hilfe, denn Alvin ist verschwunden. Spurlos.
Gemeinsam brechen die beiden auf, und bald schon ist für Joe das Leben ganz neu und voller Überraschungen. Bis er allmählich hinter das Geheimnis um Alvins Verschwinden kommt…

Fazit:
In dem Roman von David Lampon geht es um Joe und seinen Zwillingsbruder Alvin. Joe ist nicht gerade der Intelligenteste, aber er schlägt sich durchs Leben. Immer wieder taucht der Satz auf „Das Leben ist voller unmöglicher Dinge, die ich nicht begreife“. Für Joe ist der Großteil der Welt ein Rätsel, er isst auch nur Cheeseburger und Pizza, kann nicht lesen und rechnen, aber er liebt seinen Zwillingsbruder Alvin über alles. Als Alvin jedoch nach Tennessee, zu seiner großen Liebe Julia, zieht, bleibt Joe alleine bei seinem großem Bruder Marcus in Los Angeles, zurück.
Doch eines Tages taucht Alvin wieder auf, ist aber schon am nächsten Tag erneut einfach verschwunden. Ein paar Tage später taucht Juli vor Marcus und Joes Tür auf, sie sucht Alvin.
Gemeinsam machen sich Joe und Julia auf die Suche nach Alvin und Joes Leben nimmt eine enorme Wendung.
Ich weiß noch nicht so ganz, was ich von diesem Buch halten soll. Es war mal etwas ganz anderes, als das was ich sonst lese. Es war interessant, aber auch verwirrend.
Der Roman wird aus Joes Sicht erzählt, welcher nun eben nicht besonders intelligente ist, er hat keinen Schulabschluss, kann nicht lesen und rechnen, isst nur ganz bestimmte Sachen, hat kaum Selbstbewusstsein usw.
Ab der Hälfte des Buches wird Joe immer Selbstbewusster, er merkt, dass er sein Leben ändern muss und er ist sich bewusst, dass dies nicht leicht wird, aber er gibt sein bestes, auch wenn die meisten Menschen ihm wohl immer ein Rätsel bleiben, wie er selbst sagt.
Ich hatte das Gefühl, dass Joe immer von seinen Brüder Marcus und Alvin unterdrückt, aber auch verhätschelt wurde. Als Alvin verschwindet übernimmt diese Rolle vor allem Marcus, der auch immer zu Joe sagt, dass dieser zu nichts zu gebrauchen ist und für alles zu dumm ist.
Erst als Joe von Marcus und Alvin längere Zeit getrennt ist, wächst sein Selbstbewusstsein und er merkt, dass er eben doch zu etwas zu gebrauchen ist und kann er selbst werden.
Von Alvin erfährt man den ganzen Roman über nicht viel, das meiste, was man erfährt, ist aus Joes Vergangenheit.
Das Ende war dann doch etwas überraschend für mich. Man kann sich zwar relativ schnell denken, was mit Alvin passiert ist, aber wieso, weshalb, warum und was dann noch alles passiert ist, fand ich überraschend.
Ich denke, über diesen Roman kann man wirklich sehr gut und viel diskutieren. Schreibt mir also gerne in die Kommentare, falls ihr ihn schon gelesen habt.
Für mich ist es kein herausragender Roman, aber auf jeden Fall interessant und man denkt noch lange über ihn nach.
Es fällt mir aber wirklich schwer, ihn mit Sternen zu bewerten.

Verlag: Oetinger
Autor: David Lampson
ISBN: 978-3-7891-4181-2
Preis: 14,95€

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